Sauerstofftherapie:
Liegt ein schwerer chronischer Sauerstoffmangel (Hypoxie) im Blut vor, so ist die Zuführung von Sauerstoff mittels Sauerstoffkonzentratoren oder aus Flüssigsauerstoffbehältern erforderlich, stationär und mobil. Es empfielt sich, bei Anlagen mit Luftbefeuchtern, diese mit destilliertem Wasser (einfach aus dem Supermarkt!) zu befüllen, da dadurch die Düsen nicht verkalken. Wenn ein Sauerstoffkonzentrator zu laut arbeitet, empfielt es sich einen langen Sauerstoffschlauch (bis zu 15 Meter) zu verwenden, und das Gerät in ein entfernteres Zimmer zu stellen.
Bei COPD-Patienten, bei denen eine chronische Erschöpfung der Atemmuskulatur besteht, und das giftige Kolendioxyd (CO2) nicht richtig abgeatmet wird, kann eine nicht-invasive Beatmungstherapie (NIV) zum Einsatz kommen.
nicht-invasive-Beatmungstherapie
COPD-Patienten sind auch besonders gefährdet, eine Schlafapnoe zu entwickeln, da ihre Atemwege bereits durch die chronische Erkrankung beeinträchtigt sind. Die Kombination aus COPD und Schlafapnoe kann zu einer weiteren Verschlechtung der Atemfunktion führen.
Da Sauerstoffkonzentratoren, Beatmungsgeräte mit Maske (NIV) und Schlafapnoegeräte (CPAP) einen hohen Stromverbrauch haben, besteht ein Rechtsanspruch auf eine Stromkostenerstattung für elektrische Hilfsmittel durch die Krankenkasse.